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+++ Projekt "DITUS" +++

"Von der Entsorgungswirtschaft zur Wert- und Rohstoffwirtschaft durch Aufwertung von Dienstleistungsarbeit in Handlungsfeldern des technischen Umweltschutzes", (Dienstleistung im technischen Umweltschutz - DITUS)
Laufzeit des Projektes
01.11.2008 bis 31.10.2011
Verbundprojekt der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH (SBG) und der Technischen Universität Dresden, Fakultät Erziehungswissenschaften, Berufliche Fachrichtung Chemietechnik und Umweltschutz / Umwelttechnik (TU DD). Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union - Europäischer Sozialfonds (ESF) - und die Bundesrepublik Deutschland - Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Trägerschaft liegt beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR).
Schadstoff
Ansprechpartner
Olaf Müller, Projektmitarbeiter, SBG
Telefon: +49(0351)4445-765, Email: o.mueller@sbgdd.de
Ivonne Kinne, wissenschaftliche Mitarbeiterin, TU DD
Telefon: +49(0351)4633-3192, Email: ivonne.kinne@tu-dresden.de
ZAW
Strukturwandel in der Ver- und Entsorgungswirtschaft
In der Ver- und Entsorgungswirtschaft vollzieht sich seit Jahren ein tief greifender Strukturwandel. Neue volkswirtschaftliche Maßstäbe an Ver- und Entsorgungsleistungen in einer sich entwickelnden Gesellschaft, Kundenverifizierung, sich ständig novellierende rechtliche Rahmenbedingungen, veränderte Unternehmensorganisationen in Verbindung mit der Einführung neuer Technologien und aus diesen Einflüssen sich erwachsende Arbeitsanforderungen charakterisieren diesen Prozess. Die Orientierung der Kreislaufwirtschaft auf die Koordinierung von Stoff- und Energieströmen und die Verflechtung der Dienstleistungen erfordern ein Umdenken im Dienstleistungsanspruch. Die Veränderungen in der Abfallwirtschaft eröffnen neue Perspektiven im Sinne einer „Kreislaufwirtschaft“, „Wertstoffwirtschaft“ und „Ressourcenwirtschaft“. Ein effektives „Stoffstrommanagement“ ist ein Erfordernis der Zeit.

Diese Veränderungen wirken nachhaltig auf die Aus- und Weiterbildung sowie die Qualifizierung des Betriebspersonals. Die vergangenen Jahre waren in der Branche geprägt durch Diskussionen über Ausbildungsinhalte in den umwelttechnischen Berufen und den Anforderungen an die Auszubildenden. Mit diesen veränderten Bedingungen und den daraus resultierenden Bedarfsanforderungen an Fachkräfte werden sich die Unternehmen zukünftig stärker auseinander setzen müssen. Es müssen Wege gefunden werden, um noch wirksamer einen qualifizierten Fachkräftenachwuchs heranzubilden. Im Fachausschuss des VKS im VKU wurde bereits mehrfach die Situation in der genannten Berufsgruppe analysiert.
Metall
Arbeiten im Verbund
Hinter dem anspruchsvollen Thema: „Von der Entsorgungswirtschaft zur Wert- und Rohstoffwirtschaft durch Aufwertung von Dienstleistungsarbeit in Handlungsfeldern des technischen Umweltschutzes“ stehen die Leitziele des Vorhabens. Facharbeit und Facharbeiterqualifikation sowie die Qualifizierung von Meistern sollen in Unternehmen der Ver- und Entsorgungswirtschaft breiter etabliert, Qualifizierungswege stabilisiert und Möglichkeiten zur Aufwertung von Facharbeit und Facharbeiterqualifikation erkundet und erprobt werden.

Für das Projekt mussten betriebliche Partner gefunden werden, die durch ein breites Leistungsspektrum in der Ver- und Entsorgung und eine hinreichend große Mitarbeiteranzahl in die Untersuchung der Handlungsfelder einbezogen werden können. In einem Verfahren wurden jeweils zwei Unternehmen (kommunale und private Gesellschaften) aus den Sektoren der Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Abfallwirtschaft ausgewählt.
NachweisVO
Betriebliche Projektpartner
• OEWA Wasser und Abwasser GmbH, Leipzig
• SCHOLZ Recycling AG & Co. KG, Essingen
• Stadtentwässerung Dresden GmbH, Dresden
• Stadtreinigung Dresden GmbH, Dresden

EU ESF BMBF DLR

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Diese Seite wurde zuletzt geändert: 2009-08-17
Landesverband der Recyclingwirtschaft Sachsen e.V.